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Effortil 50 Tabletten

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Artikelnummer: KRKJ81476584 Kategorie:

Beschreibung

EFFORTIL ist ein Blutdruck steigerndes Arzneimittel. Zur Anwendung bei Erwachsenen und Kindern ab 2 Jahren. Anwendungsgebiete EFFORTIL wird angewendet bei Kreislaufregulationsstörungen mit erniedrigtem Blutdruck (Hypotonie), die bei Änderung der Körperlage (z. B. beim Aufstehen vom Liegen oder Sitzen) mit Beschwerden wie Schwindel, Schwächegefühl, Blässe, Schweißausbruch, Flimmern oder Schwarzwerden vor den Augen sowie mit einem deutlichen Blutdruckabfall ohne einen Anstieg der Herzschlagrate einhergehen. Aktive Wirkstoffe 1 Tablette enthält 5 mg Etilefrinhydrochlorid. Hilfsstoffe Natriumdisulfit, Lactose-Monohydrat, Maisstärke getrocknet, hochdisperses Siliciumdioxid, modifizierte Stärke, langkettige Partialglyceride. Anwendung & Dosierung Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die empfohlene Dosis beträgt: Für Erwachsene und Kinder über 6 Jahren: 3-mal täglich 1 – 2 Tabletten. Dies entspricht einer Tagesdosis von 15 – 30 mg Etilefrinhydrochlorid. Für Kinder zwischen 2 und 6 Jahren: 3-mal täglich ½ – 1 Tablette. Dies entspricht einer Tagesdosis von 7,5 – 15 mg Etilefrinhydrochlorid. Nehmen Sie EFFORTIL vorzugsweise vor dem Essen mit einem Glas Flüssigkeit ein. EFFORTIL sollte nicht am späten Nachmittag oder Abend eingenommen werden, da seine anregende Wirkung das Einschlafen erschweren kann. Die Notwendigkeit der Einnahme von EFFORTIL sollte regelmäßig überprüft werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von EFFORTIL zu stark oder zu schwach ist. Wenn Sie eine größere Menge von EFFORTIL eingenommen haben, als Sie sollten Bei einer Überdosierung von EFFORTIL können folgende Vergiftungserscheinungen auftreten: starke Beschleunigung der Herzschlagrate (Tachykardie), Herzrhythmusstörungen, überschießender Blutdruckanstieg (eventuell mit Kopfschmerzen), Schweißausbruch, Erregung, Übelkeit, Erbrechen Bitte informieren Sie dann sofort einen Arzt. Er wird über die Notwendigkeit der Entfernung des Arzneimittels aus dem Magen-Darm-Trakt und der Gabe von medizinischer Kohle entscheiden. In schweren Fällen kann eine intensivmedizinische Überwachung und Behandlung notwendig werden. Schwangerschaft & Stillzeit Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Schwangerschaft EFFORTIL darf in den ersten 3 Monaten einer Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Ab dem 4. Schwangerschaftsmonat ist eine Einnahme möglich, wenn der behandelnde Arzt dies befürwortet. Stillzeit Während der Stillzeit darf EFFORTIL nicht eingenommen werden, da ein Übertritt in die Muttermilch nicht auszuschließen ist und bei Säuglingen keine Erfahrungen vorliegen. Fortpflanzungsfähigkeit Es wurden keine tierexperimentellen Studien im Hinblick auf die Fortpflanzungsfähigkeit durchgeführt. Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die menschliche Fortpflanzungsfähigkeit durchgeführt. Gegenanzeigen EFFORTIL darf nicht eingenommen werden wenn Sie allergisch gegen Etilefrinhydrochlorid, Natriumdisulfit oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.bei Kreislaufregulationsstörungen mit erniedrigtem Blutdruck, wenn Blutdruck und Herzschlagrate im Stehtest ansteigen (hypertone Reaktion).bei Bluthochdruck (Hypertonie).bei Entgleisung einer Schilddrüsenüberfunktion (Thyreotoxikose).bei einer Geschwulst der Nebenniere (Phäochromozytom).bei einer Erhöhung des Augeninnendrucks (Engwinkelglaukom).bei Entleerungsstörungen der Harnblase mit Restharnbildung, insbesondere bei Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostataadenom).bei einer Verhärtung der Blutgefäße (sklerotische Gefäßveränderungen).bei starker Verengung der Herzkranzgefäße mit Sauerstoffmangel am Herzen (koronare Herzkrankheit).bei unzureichender Pumpfunktion des Herzens (dekompensierte Herzinsuffizienz).bei Herzrhythmusstörungen in Verbindung mit stark beschleunigter Herzschlagrate (tachykarde Herzrhythmusstörungen).bei einer Verengung an den Herzklappen (Herzklappenstenose) oder einer Verengung der großen Arterien.bei einer speziellen Erkrankung des Herzmuskels, die mit übermäßigem und einengendem Wachstum des Herzmuskels einhergeht (hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie).in den ersten 3 Monaten einer Schwangerschaft (siehe Abschnitt Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit).während der Stillzeit (siehe Abschnitt Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs- /Gebärfähigkeit).von Kindern unter 2 Jahren; für diese Patientengruppe stehen EFFORTIL Tropfen zum Einnehmen zur Verfügung.bei seltenen angeborenen Gegebenheiten, die eine Unverträglichkeit mit einem Bestandteil des Arzneimittels beinhalten können. Wechselwirkungen Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Apotheker/-in, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben, oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Arzneimittel, die die Wirkung von EFFORTIL beeinflussen können: mögliche Wirkung: Wirkungsverstärkung von Etilefrinhydrochlorid (unerwünschter Blutdruckanstieg) Arzneimittel zur Blutdrucksenkung: Reserpin, Guanethidin Bestimmte Arzneimittel zur Blutdruckerhöhung: Mineralocorticoide Arzneimittel zur Behandlung von seelischen Verstimmungen und neurologischen Erkrankungen (z. B. Parkinson-Krankheit): trizyklische Antidepressiva, MAO-Hemmer Andere Arzneimittel, die die Wirkung des sympathischen Nervensystems nachahmen (Sympathomimetika), wie z. B. Arzneimittel zur Behandlung von Atemwegsverengungen Schilddrüsenhormone Arzneimittel zur Behandlung von Allergien: Antihistaminika Arzneimittel zur Behandlung von Kreislaufstörungen, Migräne, Spannungskopfschmerzen: Dihydroergotamin mögliche Wirkung: Anstieg der Herzschlagrate Krampflösende Arzneimittel: Atropin (z. B. vor Narkosen oder bei Harnblasenbeschwerden) mögliche Wirkung: Blutdruckabfall bzw. -anstieg mit verlangsamter Herzschlagrate (Bradykardie) Arzneimittel zur Blutdrucksenkung: Alpha- bzw. Beta-Rezeptorenblocker Arzneimittel, deren Wirkung durch EFFORTIL beeinflusst werden kann: mögliche Wirkung: Blutzuckersenkung wird vermindert Arzneimittel zur Behandlung einer Zuckerkrankheit (Antidiabetika) mögliche Wirkung: mögliches Auftreten von Herzrhythmusstörungen Arzneimittel zur Behandlung von Herzmuskelschwäche (herzwirksame Glykoside): z. B. Digitalis Narkosemittel zur Inhalation: halogenierte aliphatische Kohlenwasserstoffe, z. B. Halothan Natriumdisulfit ist eine sehr reaktionsfähige Verbindung. Es muss deshalb damit gerechnet werden, dass mit EFFORTIL zusammen eingenommenes Thiamin (Vitamin B1) abgebaut wird. Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) (siehe Abschnitt Einnahme von EFFORTIL zusammen mit anderen Arzneimitteln) Schilddrüsenüberfunktion erhöhter Calciumgehalt des Blutes (Hyperkalzämie) erniedrigter Kaliumgehalt des Blutes (Hypokaliämie) schwere Funktionsstörungen der Niere eine bestimmte Herzerkrankung infolge einer Lungenerkrankung (Cor pulmonale) Herzrhythmusstörungen schwere Erkrankungen, die das Herz und die Blutgefäße betreffen In diesen Fällen sollten Sie sich von Ihrem Arzt beraten und untersuchen lassen, ehe Sie mit der Einnahme von EFFORTIL beginnen. Kinder EFFORTIL Tabletten dürfen bei Kindern unter 2 Jahren nicht angewendet werden. Für diese Patientengruppe stehen EFFORTIL Tropfen zum Einnehmen zur Verfügung. Hinweis: Die Anwendung von EFFORTIL kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen Es wurden keine Studien zur Auswirkung auf die Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt. Bitte beachten Sie, dass Nebenwirkungen auftreten können, die das Führen von Fahrzeugen und das Bedienen von Maschinen theoretisch beeinträchtigen könnten. EFFORTIL enthält Lactose Eine Tablette enthält ca. 31,8 mg Lactose (Milchzucker), das entspricht 190,8 mg Lactose in der empfohlenen maximalen Tagesdosis für Erwachsene. Bitte nehmen Sie EFFORTIL Tabletten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden. EFFORTIL enthält Natrium Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“. Patientenhinweise Runde, weiße Tabletten mit einer Bruchrille auf der Oberseite und der Beschriftung „05E“ oberhalb und unterhalb der Bruchrille. Die Tabletten können in gleiche Hälften geteilt werden. Mögliche Nebenwirkungen Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt: Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10 Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100 Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000 Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000 Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000 Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar Folgende Nebenwirkungen können auftreten: Erkrankungen des Immunsystems Häufigkeit nicht bekannt: Überempfindlichkeit (allergische Reaktion) Psychiatrische Erkrankungen Gelegentlich: Angstzustände Erkrankungen des Nervensystems Häufig: Kopfschmerzen Gelegentlich: Unruhe, Schlaflosigkeit, Muskelzittern (Tremor), Schwindel Herzerkrankungen Gelegentlich: Herzklopfen (Palpitationen), beschleunigter Herzschlag (Tachykardie), Herzrhythmusstörungen mit Extraschlägen (ventrikuläre Herzrhythmusstörungen) Häufigkeit nicht bekannt: Druckgefühl über dem Herzen (pektanginöse Beschwerden), Blutdruckanstieg (evtl. mit Kopfschmerzen) Magen-Darm-Trakt Häufig: Magen-Darm-Beschwerden Gelegentlich: Übelkeit Allgemeine Erkrankungen Häufigkeit nicht bekannt: Vermehrte Schweißbildung Natriumdisulfit kann selten schwere Überempfindlichkeitsreaktionen und eine Verkrampfung der Atemwege (Bronchospasmen) hervorrufen. Aufbewahrung & Haltbarkeit Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und auf der Blisterpackung nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Pflichttext Effortil® Tabletten Wirkstoff: Etilefrinhydrochlorid. Anwendungsgebiete: Zur Anwendung bei Kreislaufregulationsstörungen mit erniedrigtem Blutdruck (Hypotonie), die bei Änderung der Körperlage (z. B. beim Aufstehen vom Liegen oder Sitzen) mit Beschwerden wie Schwindel, Schwächegefühl, Blässe, Schweißausbruch, Flimmern oder Schwarzwerden vor den Augen sowie mit einem deutlichen Blutdruck abfall ohne einen Anstieg der Herzschlagrate einhergehen. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

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