Beschreibung
Produktdetails/Produktinformationen Citalopram STADA 30mg
Anwendung & Indikation
- Depression, stark ausgeprägt
- Panikzustände
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn sich trotz Arzneimitteleinnahme Ihre Erkrankung verschlechtert, vor allem wenn Sie Gedanken entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Krämpfen und Benommenheit. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt. Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung. Das Arzneimittel ist vor allem für die Folgebehandlung geeignet. Für den Behandlungsbeginn stehen Arzneimittel mit niedrigerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung. Abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt in der Regel folgendermaßen dosiert:
| Wer | Einzeldosis | Gesamtdosis | Wann |
| Erwachsene | 1/2-1 Tablette | 1-mal täglich | morgens oder abends, unabhängig von der Mahlzeit |
Depression – Folgebehandlung:
| Wer | Einzeldosis | Gesamtdosis | Wann |
| Erwachsene | 1 Tablette | 1-mal täglich | morgens oder abends, unabhängig von der Mahlzeit |
Panikzustände – Folgebehandlung:
| Wer | Einzeldosis | Gesamtdosis | Wann |
| Erwachsene | 1 Tablette | 1-mal täglich | morgens oder abends, unabhängig von der Mahlzeit |
Erwachsene: Höchstdosis: Eine Dosis von 1 Tablette pro Tag sollte nicht überschritten werden. Patienten ab 65 Jahren: Die Dosierung wird von Ihrem Arzt bestimmt. Patienten mit einer Leberfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Wirkstoffe
Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette
| Wirkstoff | Citalopram hydrobromid | 37,48 mg |
| entspricht | Citalopram | 30 mg |
| Hilfsstoff | Cellulose, mikrokristalline | + |
| Hilfsstoff | Magnesium stearat (pflanzlich) | + |
| Hilfsstoff | Mannitol | + |
| Hilfsstoff | Siliciumdioxid, hochdisperses | + |
| Hilfsstoff | Hypromellose | + |
| Hilfsstoff | Macrogol 6000 | + |
| Hilfsstoff | Titandioxid | + |
Aufbewahrung
Gegenanzeigen Schwangerschaft
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Herzerkrankungen, wie:
- Abweichung im EKG (Verlängerung der QT-Dauer)
Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Blutgerinnungsstörungen, auch in der Vorgeschichte
- Manie in der Vorgeschichte
- Neigung zu Krampfanfällen, wie:
- Epilepsie
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Neben- und Wechselwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Schläfrigkeit
- Schlaflosigkeit
- Kopfschmerzen
- Zittern
- Mundtrockenheit
- Übelkeit
- Verstopfung
- Schwitzen
- Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
- Appetitlosigkeit
- Gewichtsverlust
- Antriebssteigerung
- Vermindertes sexuelles Verlangen
- Angstzustände
- Nervosität
- Verwirrtheit
- Ungewöhnliche Träume
- Konzentrationsstörungen
- Orgasmusstörung
- Geschmacksstörungen
- Missempfindungen
- Schwindel
- Störungen der unbewusssten Bewegungsabläufe mit Zittern, evtl. Fallneigung
- Migräne
- Gedächtnisstörungen
- Sehstörungen
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Pulsbeschleunigung
- Herzklopfen
- Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
- Gähnen
- Schnupfen
- Durchfälle
- Erbrechen
- Verdauungsbeschwerden
- Blähungen
- Vermehrter Speichelfluss
- Bauchschmerzen
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Unvollständige Entleerung der Harnblase
- Gestörtes Anschwellen des männlichen Gliedes (erektile Dysfunktion)
- Gestörter Samenerguss
- Ausbleibender Samenerguss
- Müdigkeit
- Unwohlsein
- Teilnahmslosigkeit (Apathie)
- Fieber
- Allergische Überempfindlichkeitsreaktion
- Appetitsteigerung
- Gewichtszunahme
- Aggression
- Entfremdungserlebnisse ohne Realitätsverlust
- Sinnestäuschung (Halluzination)
- Krankhaft gesteigerte Aktivität oder Heiterkeit (Manie)
- Euphorie
- Gesteigertes sexuelles Verlangen
- Ohnmachtsanfall
- Krampfanfälle
- Pupillenerweiterung
- Pulserniedrigung
- Husten
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Abweichende Leberfunktionswerte
- Kleinfleckige Haut- und Schleimhauteinblutungen (Purpura)
- Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Haarausfall
- Verlängerte und verstärkte Monatsblutung
- Wassereinlagerung (Ödem)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Wichtige Patientenhinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht: Vermeiden Sie die Einnahme von Alkohol.
- Vorsicht: Patienten mit Engwinkelglaukom haben ein erhöhtes Risiko – besonderes im akuten Anfall.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff greift in die Übermittlung von Signalen im Gehirn ein, indem er die Wirkungsdauer von stimmungsaufhellend wirkenden Botenstoffen im Gehirn erhöht. Dadurch wird Depressionen, Ängsten und Zwängen entgegengewirkt und allgemein die Stimmungslage verbessert.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.









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